Einmal hin und für immer*


Hallo ihr Lieben,
heute werdet ihr ein komplett neues Format auf meinem Blog sehen und zwar eine Buchrezension. Ich liebe das Lesen und ich durfte diesen Monat das neue Buch von Sarah Morgan von dem Verlag Mira Taschenbuch lesen. Ich werde euch im Folgenden meine Meinung von diesem Buch mitteilen.


"Einmal hin und für immer" von Sarah Morgan
Roman | 304 Seiten
Ersterscheinung: 10.05.2016 

Worum es geht:
Die frisch getrennte Emily wird von heute auf morgen ins kalte Wasser geworfen: Sie soll die Vormundschaft der Tochter ihrer vor kurzem gestorbenen, berühmten Halbschwester übernehmen und muss sich in Schutz der gierigen Journalisten nehmen. Ihr Weg führt sie auf die Insel Puffin Island. Ein Traum für Touristen und Bewohner - doch nicht für Emily. Nichts ist schlimmer für sie als von meilenweiten Wasserflächen umringt zu sein. Von der Verantwortung und der täglichen Angst überfordert, tritt auch noch der unglaublich charmante und selbstsichere Ryan in ihr Leben, der sie vor viele Entscheidungen stellt und ihre Gefühle in ein Chaos verwandelt. 

+ | Pro
  • Die Kapitel sind aus zwei Sichtweisen geschrieben: Einmal aus der Sicht von Ryan und einmal aus der Sicht von Emily. Man erhält dadurch einen Einblick in die Gefühlswelt beider Charaktere, was das Ganze abwechslungsreich macht. Man weiß wie Emily und Ryan fühlen, somit fiebert und leidet man mehr mit. 
  • Das Buch beginnt in der Gegenwart. Da die jeweilige Vergangenheit von Ryan und Emily doch eine erhebliche Rolle in der Geschichte spielen, wird der Leser nach und nach mit Rückblenden aufgeklärt. So ergibt im Laufe der Geschichte alles Sinn und offene Zusammenhänge erschließen sich dem Lesenden. 
  • Wie im letzten Punkt erwähnt, haben beide Charaktere bestimmte Schicksalsschläge in ihrem bisherigen Leben durchgemacht. Durch das Anvertrauen der jeweiligen Vergangenheit entsteht eine Verbindung zwischen ihnen und lässt sie die Reaktionen und Ängste des anderen besser nachvollziehen.
  • Das Leben der frisch getrennten Emily scheint ein Chaos zu sein: Überforderung, Panik und Gefühlsachterbahnen bringen sie aus der Spur. Besonders Selbstzweifel machen ihr zu schaffen. Sie wurde in neues Leben geworfen und muss plötzlich als Rolle der Mutter überzeugen. Wie geht man mit einem Kind um, was nie eine richtige Mutter hatte und nur vom Personal versorgt wurde? Wie geht man mit einem Kind um, was nie die mütterliche Wärme und Liebe kennengelernt hat? Wie geht man überhaupt mit einem fremden Kind um, als unwissende Frau, die nichtmal ihr eigenes Leben im Griff hat?
    Auch als Leser ist man gespannt darauf, wie und ob Emily diese, und weitere Hürden tapfer meistert. Man wird Teil eines Prozesses der Selbstfindung, des Ankommens, vielen Änderungen und Überwindungen.
  • Was am Ende des Buches sehr deutlich wird, ist der Zusammenhalt der Inselbewohner. Sie sind wie eine große Familie - jeder verlässt sich auf jeden. Diese starke Verbundenheit bekommt auch Emily insbesondere am Ende des Romans zu spüren.
  • Ryan ist sehr selbstsicher und er weiß was er will. Das zeigt er Emily deutlich, die irgendwann zwischen einem Zwiespalt steht. Es blühen Gefühle in ihr auf, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie in ihr existieren. Der Leser wird mit einem ständigen hin und her an der Leine herumgeführt und man wartet gespannt auf die endgültige Entscheidung.
- | Contra 
  • Ich muss sagen, mir gefallen wendungsreiche Bücher eindeutig besser. Ich mag es von dem Autor in die Irre geführt zu werden, um am Ende eine komplett unvorhersehbare Lösung offenbart zu bekommen. Diese Geschichte war leider relativ vorausschaubar.
  • Das Ende eines Buches kann einen Wow-Effekt bei dem Leser erzeugen - auf der anderen Seite ein Buch zerstören. Das Ende war weder beeindruckend, noch schlecht. Jedoch hat es bei mir einen Hang zur Enttäuschung hinterlassen. Das Ende fasse ich mal so zusammen, ohne etwas zu verraten: Bestimmt nicht unmöglich, aber für mich etwas überstürzt.
Fazit:
Das Buch ist schön geschrieben, es gab keinerlei Probleme etwas nicht zu verstehen oder nachvollziehen zu können. Für mich persönlich überwiegen die Pro-Punkte und werfen einen Schatten auf die Kontra-Punkte, sodass ich im Endeffekt sagen kann, dass es ein tolles Buch mit einer hürdenreichen, aber schönen Geschichte ist.


*Vielen Dank an Bloggdeinbuch, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben und ich es rezensionieren durfte.
Ich hoffe euch hat dieses neue, ungewohnte Format gefallen und es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich meine Bewertung mit euch teile. Natürlich auch ohne Kooperation.

Liebe Grüße
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Kommentare:

  1. Das Buch klingt echt super! Ich habe auch schon immer viel und gerne gelesen, jetzt allerdings leider kaum mehr Zeit dafür. Wird Zeit dass der Sommerurlaub kommt! :-)

    Ich würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbei schaust!
    Hast du vielleicht auch Lust auf gegenseitiges Folgen? ♥
    Liebe Grüße,
    Laura von lalecherie.blogspot.com

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  2. Eigentlich bin ich kein Fan von Geschichten die aus zwei Sichten geschrieben werden, aber das Buch hört sich an als ob es vollkommen nach meinem Geschmack wäre. Da darf das nicht ganz perfekte Ende auch ausgeklammert werden. :)

    -xx, Carina
    www.redsunbluesky.blogspot.de

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  3. Ein toller Post auf einem tollen Blog. Das Buch hört sich toll an. Leider habe ich im Moment nur wenig Zeit zum lesen :/

    Liebe Grüße,
    Rikki von rocknfab.blogspot.com

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